Der Esoterik-Mentalisten-Geller-Klimbim ist ja schon schlimm genug. Das gibt uns jetzt den Rest:
„Nina Hagens Ufo-Jagd – Auf Alien-Suche in Roswell“
Gab es 1947 tatsächlich einen Alien-Crash? Hatte die US-amerikanische Luftwaffe wirklich ein „unbekanntes Flugobjekt“ in ihrem Besitz? Und wurde anschließend alles von der Regierung vertuscht?
Antworten auf ihre Fragen geben ihr Atomphysiker, Ufo-Autoren, Besucher des gerade stattfindenden Ufo-Festivals und ein Mann, der von sich behauptet, halb Mensch, halb Alien zu sein.
Außerdem berichtet Nina Hagen von ihrer eigenen Begegnung mit einem UFO.
Muss eine Verschwörung zur endgültigen Verdummung der Deutschen sein. Wo die Anhänger der Nina doch häufig an Verschwörungen glauben. Der einzige Lichtblick wäre es, den Joachim Bublath in Ninas Sendung zu holen, damit die Nina ihn rausmobben kann. Ansonsten kann man das nicht mehr unterbieten, eine pseudopopulärwissenschaftliche Sendung von der Esoterik-Tante kaputtmoderieren zu lassen.
5 Antworten bis hierher ↓
jolly rogers // 13. November 2008 um 22:08
Wenn ich das recht sehe, ist das ne Pro7 Show, was hast Du also dagegen? Ist rein privatwirtschaftlich, da wird kein Steuergeld verpulvert und im Übrigen ist das doch das Fernsehen das Ihr Liberalen haben wollt, oder?
NUB // 13. November 2008 um 22:24
Auf Pro Sieben kommt ja nicht nur Mist. Persönlich wäre ich bei den Öffentlich-Rechtlichen für ein Pay-TV-Angebot, zumindest was die Vielzahl der Sender angeht und künftige Angebote, anstelle der GEZ; die braucht kein Mensch. Selbst die Gebühr einfach über eine Steuer zu erheben, würde noch mehr Sinn machen als der Verein.
PHOENIX ist z.B. ein guter Sender, ansonsten übernehmen die Öffentlich-Rechtlichen doch auch gerne mal Konzepte von den Privaten, wenn es um Talk, Boulevardmagazine und auch Spielshows geht. Völlig auf Werbung verzichten die Öffentlich-Rechtlichen ebenfalls nicht.
jolly rogers // 14. November 2008 um 0:58
Äh, wo soll die Reise eigentlich jetzt hingehen? Allgemeine Medienkritik? Kritik der Öffentlich Rechtlichen (wo es beileibe viel zu kritisieren gibt) oder der Privaten (bei denen es ja gar nix zu mäkeln gibt, da sie über Werbung finanziert werden. Da kann man höchstens die Dummheit der Zuseher kritisieren).
NUB // 14. November 2008 um 6:55
jolly rogers
Ich kann die Privaten doch genauso kritisieren wie die Öffentlich-Rechtlichen, ich sehe auch nicht, warum ich Kritik deshalb verschweigen sollte, weil jemand über Werbung finanziert ist.
Ich schreibe ja nicht, dass die alle nur Unsinn senden, so wie es Reich-Ranicki anlässlich des Deutschen Fernsehpreises sah, den er nicht annahm — abgesehen von der einen oder anderen Arte-Sendung, die Reich-Ranicki ansieht.
Und die Methoden der GEZ kritisiere ich gleichzeitig, weil ich das wie gesagt für überflüssig halte.
Das 21. Jahrhundert ist die Ära des Aberglaubens | DER MISANTHROP // 22. November 2008 um 6:43
[...] ist nur mit dem Land geschehen, das Beethoven, Back, Schiller und Goethe hervorgebracht hat? nub – OK, das war’s, drunter geht es nicht mehr [↩] « Absurde Genfer Konventionen & Splittergranatenverbote This post was [...]