Das zeigt das Blog EDV.
Seit ein paar Tagen läuft ein Rechner bei mir mit Windows Vista Home Premium SP1 64 Bit. Bisher keinerlei Probleme. Und so nervig sind die Sicherheitsabfragen auch nicht. Jedenfalls kann man nicht sagen, dass das Gebotene problematischer sei als vorherige Windows-Versionen, die auch mitunter Kompatibilitätsprobleme hatten. Allerdings sollte man wirklich einen PC der neuesten Generation mit Vista einsetzen, kein älteres Modell.
Wenn Du wirklich über Windows lachen willst, dann setze mal ein älteres Windows 2000 oder 9x ohne Firewall und Virenscanner und Sicherheitsupdates dem Internet aus und warte 10 Sekunden. Du musst wahrscheinlich nicht mal eine Internetseite aufrufen, allein die älteren Dienste Deines Windows mit ihren Sicherheitslücken führen dazu, dass innerhalb kürzester Zeit eine bunte Trojanersammlung auf der Festplatte zu begutachten ist.
Einige Schädlinge sind auch gleich so “nett” und schrotten die Windows-Installation sofort für Dich. Alles selber getestet, damit Ihr das nicht mehr durchleiden müsst. Also: Ihr habt keine 10 Sekunden Zeit, um schnell mal einen Virenscanner herunterzuladen und das System abzusichern. Es muss dicht sein, bevor man ins Netz geht. Warum? Es gibt so lustige Portscanner, mit denen Bösewichte IP-Adressen nach offenen Ports und Sicherheitslücken abscannen. Der ungeschützte PC meldet sich dann auf eine Abfrage aus dem Internet und schon ist es aus.
Nach allem Gemeckere wird sich Vista sowieso wieder durchsetzen, auf den Notebooks wird es ja überall schon mitgeliefert. Einige reden bereits über den Nachfolger, an dem MS gerade arbeite.
Sicherlich werden die Hardwareanforderungen da aber noch höher ausfallen, jedenfalls nicht niedriger sein. Auf den Vista-Nachfolger zu warten, macht wenig Sinn.
Auf einem anderen Rechner kommt voraussichtlich Open Suse 11 (Linux) zum Einsatz. Auch der Umgang mit Linux geht in den meisten Fällen problemlos vonstatten, solange man nicht größere Systemänderungen vornimmt oder bestimmte Geräte manuell installieren muss, weil sie nicht automatisch erkannt werden. In diesen Fällen muss man bekanntlich genau wissen, was man tut.
Aber das ist bei Vista nicht anders. Gerade am Anfang wurde es ja verdammt, weil viele Treiberinkompatibilitäten das System sehr instabil machten. Auch die Suche nach dem richtigen Windows-Treiber erfordert Kenntnisse. Für den USB2-Analog-TV-Empfänger von Hauppauge, PVR USB2 Modell 29039 genannt, wird es z.B. nie einen 64-Bit-Windowstreiber geben, kann man durch etwas Foren-Recherche ermitteln. Weil der Tuner von Philips kommt und Hauppauge dafür keinen eigenen Treiber entwickelt. Pech gehabt, das Modell 24xxx kommt hingegen mit 64 Bit Windows zurecht.
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