erklärt dieser RealClearPolitics-Artikel.
In spite of some better news from Iraq, most Americans think the war was a mistake and the administration’s performance inept. (…)
The economy has sputtered along for a while, but the most recent news has been much worse. Increased unemployment, continuing problems in the nation’s financial sector and much higher fuel costs and commodity prices (and therefore inflationary pressures) have further eroded consumer confidence and pulled the rug out from under stocks.
There is simply no reason to believe that the news will improve measurably between now and late October, which means that there is no reason to believe that the American public’s underlying mood will turn up dramatically.
Mit “Change” verwurstet Obama zwar nur einen alten Slogan der Bill-Clinton-Campaign und verkauft wie alle Politiker alten Wein in neuen Schläuchen. Ändert aber nichts daran: Die Unzufriedenheit in den USA könnte entscheidend dazu beitragen, dass Obama das Rennen macht. Auf die (zunächst sehr inhaltslose, konzeptionell auch kaum ausgearbeitete) Change-Formel zu setzen, dürfte sich als strategisch kluger Schachzug erweisen, so wie Obama sich bereits beim Vorwahlkampf gegen Hillary als guter Stratege gezeigt hat.
Obama steht nicht wirklich für Achievements/Accomplishments in seiner bisherigen politischen Laufbahn. Aber das, was er ist und will, kann er äußerst geschickt verkaufen. Da dies ja faktisch in der Politik überall auf der Welt den letzten Ausschlag gibt, kann man schon mal eine Prognose wagen. Ein bisschen kann man den Effekt mit Gerhard Schröders Wahlkampf 1998 gegen Helmut Kohl vergleichen. Die Leute wollten “Change”. Na ja, was sie dann bekommen haben, … anyway.
Ach ja, Ann Coulter (IF DEMOCRATS HAD ANY BRAINS, THEY’D BE REPUBLICANS) lässt wie immer kein gutes Haar an Demokraten und gemäßigten Republikanern. Es gibt halt auch Leute, denen ein Einparteiensystem lieber wäre.
Ann hat ja schließlich auch nur genau einen Gott.
3 Antworten bis hierher ↓
Mark P. Haverkamp // 7. Juli 2008 um 15:06
Ich wage mal die Prognose, dass Obama mit mehr als 300 Wahlmännern und 51-52% der Wählerstimmen gewählt werden wird.
Der Vergleich mit Deutschland 1998 hat etwas für sich, aber “Wandel” bekam man mit dem Krieg gegen Jugoslawien, neuem Antiamerikanismus und der Agenda 2010 doch durchaus. Obama wird ohne Zweifel die politische Landschaft verändern, die Richtung ist dabei eben einfach völlig offen.
freiburgerthesen // 8. Juli 2008 um 12:14
Ich denke auch, dass Obama es schaffen wird, wenn auch nur knapp. Seine strategischen und wahlkampftaktischen Fähigkeiten werden gern mal unterschätzt, und er hat diese predigende Art, die in den USA sehr gut ankommt. Bei McCain muss man sich ja fragen, ob er die Amtszeit überhaupt überleben wird – symbolischer kann eine Wahl “Alt gegen Neu” ja gar nicht sein!
NUB // 8. Juli 2008 um 12:29
Und McCain soll seine Frau “Cunt” genannt haben. Sowas wird dann bei YouTube zum Tagesordnungspunkt, habe ich gesehen. Vielmehr für die Nutzer von YouTube.