Auf einmal, bei 1,1% Rentenerhöhung fällt Roman Herzog auf, dass die Älteren die Jungen möglicherweise ausplündern:
Herzog hatte angesichts der vorgesehenen außerplanmäßigen Rentenanhebung um 1,1 Prozent in der «Bild»-Zeitung gesagt: «Ich fürchte, wir sehen gerade die Vorboten einer Rentnerdemokratie: Die Älteren werden immer mehr, und alle Parteien nehmen überproportional Rücksicht auf sie. Das könnte am Ende in die Richtung gehen, dass die Älteren die Jüngeren ausplündern.»
In der Tat hinterlassen die “Alten” den “Jungen” über die Staatsverschuldung eine Last, die sie selber nicht hinreichend abzubauen in der Lage bzw. gewillt waren. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es eine Inflation gibt, Energie immer teurer wird und längst nicht alle Rentner wohlhabend sind, muss man aber wegen der 1,1% nicht die Welle machen.
3 Antworten bis hierher ↓
Rosa Lotte // 14. April 2008 um 20:35
Hallo Karin, danke nochmals, daß Du Dich gemeldet hat. Vielleicht können wir doch noch unser Alter gemeinsam gestalten — vielleicht (?) !
Ich schreibe derweil, und lade Dich ein und sage: “Schreib’ mit …..”
Melde mich, sobald ich Zeit habe. Im Moment bin ich überaus beschäftigt.
Liebe Grüße Margit
So und ähnlich sehen dann meine Kommentare aus:
1 Prozent Rentenerhöhung bei einer Preissteigerungsrate von über 8 Prozent ist eine Beleidigung. Ich frage mich, weshalb Sie bei leeren Sozialkassen nicht alle (auch Beamte, Selbständige und Politiker !) einzahlen und die Beitragsbemessungsgrenze nicht sehr viel stärker angehoben wird. Es wird als Unverschämtheit empfunden, Rentner als Sozialleistungsempfänger zu bezeichnen. Bei dieser Gelegenheit frage ich auch nach den Ärmsten unter uns, den ALG-II-Empfängern (im übrigen hängt man denen auch noch immer den unwürdigen Namenszug Hartz an), – was ist mit denen ? Auch bei der gegenwärtigen Regierung bestätigt sich, daß wieder einmal nur bei den unteren bis mittleren Einkommensschichten “gewildert” wird. Eine Politik, die von großen Mehrheiten in der Bevölkerung zu Recht nicht mehr mitgetragen wird. Weshalb werden Selbständige erst ab einem gewissen Einkommen in die Pflicht genommen. Was ist mit den Beiträgen GmbH-Geschäftsführer/-gesellschafter (?), zahlen diese inzwischen den sogenannten Solidarbeitrag oder ist alles beim Alten geblieben und diese Gruppierungen dürfen sich weiter entziehen ? Ist Solidarität nur was für die Dummen (?), zahlen nur diese in die „von oben verordnete Solidarität“ ein ? Wenn Beamte und Politiker auch künftighin einen Schonraum haben, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn immer mehr Menschen – frustriert – nach dem Motto –LIEBER ROT ALS TOT- ihre Stimme abgeben. Viel Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl bleibt Ihnen nicht mehr, verehrte Damen und Herren !
Rosa Lotte // 14. April 2008 um 20:59
Lothar Späth, Roman Herzog und weitere sollten sich aufs Altenteil zurückziehen und es unterlassen, derartige Kommentare abzugeben. Wem nützt, was Roman Herzog gesagt hat ? Den Generationen, die er gegeneinander aufbringt, sicher nicht. Wer plündert eigentlich wen aus. Das fragen sich Millionen wütender Bürger, wenn sie an die Pensionen denken, die Politiker einstreichen. Eichel bekommt sage und schreibe 11.000,00 Euro, andere noch mehr. Herr Herzog auch nicht wenig und gehört dazu und bekommt sicherlich auch reichlich zuviel Salär, – somit müßte er sich fragen, ob er da nicht kräftig mit plündert !!!
NUB // 14. April 2008 um 21:03
Vor allem hätte es dem Roman Herzog ja mal früher auffallen können, dass die Staatsverschuldung ein Problem für die kommenden Generationen darstellt, z.B. während seiner Amtszeit als Bundespräsident. Da war doch was mit einem “Ruck, der durch’s Land gehen muss”.