Telegehirn: “Warum gibt es in Hochhäusern eigentlich immer noch keine Fallschirme? Die sollten eigentlich zur Standardausstattung gehören.”
Er hat Recht! Sicher, es gäbe ein paar, die dann z.B. aus dem neuen WTC zugleich rausspringen und kollidieren oder der Fallschirm kann sich ungünstig verwickeln oder sie knallen gegen eine Wand, weil sie nicht wissen, wie man lenkt oder der Fallschirm öffnet gar nicht oder sie brauchen zwei, weil sie adipös sind oder oder… aber die Überlebenschance ist immer noch größer als z.B. in einem brennenden Haus zu warten, bis man verbrannt ist. Und das gilt für jedes Hochhaus. Auch in Frankfurt am Main, Tokio, Moskau, Paris…
12 Antworten bis hierher ↓
Libero // 13. September 2007 um 10:37
Sehr leichtsinniger Titel
der landet gleich in dieser Rubrik
Andere über Telegehirn – http://telegehirn.wordpress.com/andere-uber-telegehirn/
Ich hätte auf die Frage “Welcher “Telegehirnkritiker” soll ausgezeichnet werden? vielleicht auch nicht antworten sollen.
TBFKATg bringt es fertig, und setzt die Antwort auch in diese Rubrik
telegehirn // 13. September 2007 um 12:15
Ich müsste jetzt mal suchen, aber ich habe mal bei CNN gesehen, daß es in New York eine Firma gibt, die Fallschirme z.B. an Broker in Wolkenkratzern verkauft und sogar Lehrgänge anbietet. Nach 9/11 haben die wohl einen kleinen Boom erlebt.
Es gibt ja auch Schirme mit einer Öffnungsautomatik. Wobei man bei hohen Gebäuden gerade wenn sie brennen, die schwierige Thermik beachten muss, aber die Chancen sind doch weit höher, als wenn man nichts macht.
For Friends and Foes « Telegehirn // 13. September 2007 um 13:38
[...] 13th, 2007 by telegehirn Auf Anregung von NUB, der mein Genie erkannt hat, wurde der Telegehirn War Blog ins Leben gerufen und wird nun feierlich, im Rahmen der [...]
Libero // 13. September 2007 um 14:26
Ein Hochhaus dieser Größenordnung durch Fallschirmabsprung zu räumen, setzt eine Koordination voraus. Eine Notfallplanung, bei der nicht jeder wahllos springt und dabei anderen in den Fallschirm springt.
Natürlich hast du dabei eine gewisse Überlebenschance. Aber selbst trainierte Fallschirmspringer haben Schwierigkeiten bei einer solchen geringen Fallhöhe ohne größere Verletzungen zu landen.
Holger Ehrlich // 13. September 2007 um 16:55
Ein Problem gäbe es da noch. Die Fenster lassen sich in solchen Gebäuden meist nicht öffnen. Und sie einzuschlagen bedarf es mehr als nur eines Bürostuhls.
Libero // 13. September 2007 um 18:37
Berechne die Fallzeit
Informiere dich über die Strömungsmuster an Hochhäuser
Überlege dir dann, ab welcher Höhe ausreichend Zeit bleibt, den Fallschirm zu öffnen. Dann muß sich noch ein Luftpolster bilden, das den Fall abbremst.
Fallschirmjäger springen ab 500 feet. Eine andere Angabe lautet 200 m. Das sind allerdings Profis. Die Angabe stammt von einem Fallschirmjäger, den ich vom Kupfergraben her kenne. Die können das. Ich werde ihn am Samstag fragen, ab welcher Höhe er aus dem Hochhaus springen würde. Das sind allerdings Elitespringer. Alle anderen werden die unfallchirurgische Entwicklung bereichern
NUB // 14. September 2007 um 7:23
Libero
So eitel ist er dann wohl doch nicht, unser Tele.
Mir ging es nur darum, dass selbst bei schlechten Prognosen alles besser ist als zu verbrennen (oder in den Suizid zu stürzen). Auch unten unsanft aufzuprallen und sich was zu brechen.
NUB // 14. September 2007 um 7:24
telegehirn
Ja, die Firmen sind da immer auf Zack. Zur 2000-Zeitumstellung wurde ja auch alles mögliche verkauft. Wollen wir hoffen, dass bei den Fallschirmen die Qualität stimmt.
telegehirn // 15. September 2007 um 19:59
@ Libero:
TBFKATg?
So leichtsinnig ist der Titel gar nicht. Es kommt halt immer auf der Perspektive an und natürlich darf hier nicht die provokante und ironische Komponente übersehen. In meiner Rubrik “Andere über Telegehirn” landet nicht jeder. Ich mag da eher schräge Statements, aber natürlich kommen da auch löbliche rein. Wenn Du da wirklich rein willst, dann sag Bescheid.
telegehirn // 15. September 2007 um 20:20
ach, ich sehe ja gerade: den war blog hast du auch noch verlinkt. Dann stehe ich auch noch direkt unter shifting reality
NUB // 16. September 2007 um 9:59
direkt unter Deinen Freunden.
Libero // 17. September 2007 um 8:40
NUB
Auch unten unsanft aufzuprallen und sich was zu brechen.
Ich habe mich am Wochenende mit einem Praktiker unterhalten, der Sprünge aus niedriger Höhe in einem Fallschirmjägerbataillon trainiert hat. Der Sprung an sich ist für den durchschnittlichen Menschen, vor allem die ohne die Redwood-Arme, eine kaum zu bewältigende Herausforderung. Beim Aufprall ohne das geringste Training des Landens in einer Hochhausumgebenung ist mit schweren inneren Verletzungen wie Organanrisse und Rissen in den Hauptblutgefäßen und mit schwer heilenden Brüchen zu rechnen. Die Überlebenden werden die Toten bedauern, meint mein Bekannter und ich sehe das auch so. Der könnte das versuchen, wenn er es müßte, aber er will nicht, das er es mal müßte. Der Fallschirm gibt einem ein sicheres Gefühl bis zu einem Brand. Dann endet das Gefühl.